Weniger Gewinn im Quartal
Salomon belastet Amer

Im vierten Quartal hat der finnische Sportartikelhersteller Amer Sports einen herben Gewinneinbruch erlitten. Dafür verantwortlich sind die hohen Restrukturierungskosten bei der Neuerwerbung Salomon. Zugleich stellte das Unternehmen für das laufende Jahr einen niedrigeren Gewinn als erwartet in Aussicht.

HB HELSINKI. Wie das Unternehmen, das die Wintersportmarke Salomon im vergangenen Jahr von Adidas übernommen hatte, am Freitag mitteilte, wird 2006 mit einem Gewinn in der Spanne von 90 Cent bis 1,05 Euro je Aktie gerechnet. Analysten hatten im Schnitt eine Prognose von 1,12 Euro je Anteilschein erwartet.

2005 verdienten die Firma, der auch die Marken Wilson und Atomic gehören, 1,05 Euro je Aktie. Der Nettoumsatz erreichte den Angaben nach 1,4 Mrd. Euro. 2006 werde mit 1,8 Mrd. Euro gerechnet, erklärte Amer. Die Aktie des Unternehmens büßte gegen Mittag gut zwei Prozent an Wert ein und verbilligte sich auf 16,10 Euro.

In den drei Monaten Oktober bis Dezember ging der Betriebsgewinn auf 13,2 Mill. Euro zurück von knapp 34 Mill. Euro ein Jahr zuvor. Zu Buche schlugen vor allem Verluste in Höhe von 16,7 Mill. Euro, die auf das Konto von Salomon gingen. Die Nettoerlöse legten in dem Quartal allerdings vor allem dank Salomon auf 558,5 Mill. Euro zu nach 261 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%