Weniger Reifen verkauft
Goodyear: Gewinneinbruch wegen Restrukturierung

Der US-Reifenhersteller Goodyear hat im zweiten Quartal wegen Restrukturierungskosten einen Gewinneinbruch um 97 Prozent verbucht. Der Nettogewinn fiel auf zwei Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

HB CHICAGO. Das Ergebnis ohne Einmalkosten habe bei 37 Cent pro Aktie gelegen. Analysten hatten in einer Reuters-Umfrage durchschnittlich 18 Cent erwartet. Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 5,14 Milliarden Dollar. Die Branchenexperten hatten hier im Schnitt 5,16 Milliarden Dollar geschätzt.

Der größte Konzern der Branche in den USA hatte im September angekündigt, die Kosten um eine Milliarde Dollar zu senken. Dazu soll nach Angaben vom April der Abbau von etwa 1500 Stellen beitragen.

Goodyear verkaufte im zweiten Quartal weltweit 54 (56,4) Millionen Reifen. In Nordamerika ging der Absatz auf 23,3 (25,3) Millionen Reifen zurück und der operative Gewinn auf 6,0 (55) Millionen Dollar. In der EU wurden im Quartalsabschnitt 15,7 (15,9) Millionen Reifen abgesetzt. Hier belief sich der operative Gewinn immerhin noch 58 (85) Millionen Dollar.

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