Weniger Verkäufe an Mietwagenfirmen
GM-Absatz geht weltweit zurück

Kein Ende der Krise in Sicht für General Motors: Der Absatz des angeschlagenen US-Autobauers General Motors ist im dritten Quartal weltweit gesunken. Vor allem der hart umkämpfte US-Markt bereitet dem größten Autobauer der Welt immer wieder Schwierigkeiten. In einigen Märkten kann der Konzern aber mit zweistelligen Wachstumszahlen glänzen.

HB DETROIT. Beim weltgrößte Autohersteller General Motors (GM) ist der globale Absatz im dritten Quartal um drei Prozent auf 2,296 Millionen Autos gesunken. Dies teilte der Konzern am Freitag in Detroit mit. GM führte den Rückgang auf die Rabattprogramme in Nordamerika im Vorjahr sowie eingeplante geringere Autoverkäufe an Mietwagenfirmen und andere Autoflotten-Abnehmer zurück.

Andererseits betonte GM das starke Wachstum von Chevrolet, Cadillac, Saab und Hummer in vielen Märkten der Welt. Die GM-Marken hätten in China um 37 Prozent, in Russland um 64 Prozent und in Indien um 18 Prozent zugelegt.

Im vergangenen Jahr hatte GM mehr als 10 Mrd. US-Dollar Verlust eingefahren. Nach einem rigiden Sparprogramm konnte das Unternehmen in seinen Quartalsbilanzen allerdings wieder schwarze Zahlen präsentieren.

Zuletzt hatte es Gespräche zwischen GM sowie den kooperierenden Herstellern Nissan und Renault über eine Zusammenarbeit gegeben. Sie scheiterten an unterschiedlichen Auffassungen über eine gemeinsame Strategie

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