Weniger Verlust im dritten Quartal
Ford schreibt in Europa tiefrote Zahlen

Der US-Automobilhersteller Ford hat seine Ergebnis-Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Im dritten Quartal hat die Ford Motor Company dank guter Ergebnisse der Finanztochter und des Autovermieters Hertz nur einen geringen Verlust ausgewiesen.

HB DEARBORN. Im Autogeschäft legte der zweitgrößte Autokonzern der Welt jedoch weiter Geld zu und schrieb vor allem in Europa tiefrote Zahlen. Ford ist in den USA und in Europa in heftige Preiskämpfe mit GM, Daimler-Chrysler und den anderen Autoherstellern verwickelt und leidet unter massiven Preisrabatten.

Das Unternehmen will nach Darstellung von Finanzchef Don Leclair trotz des steigenden Wettbewerbsdrucks in den USA und Europa im Autogeschäft auf Vorsteuerbasis wenigstens ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Ford stockte seine Prognose für den Jahresgewinn angesichts der starken Leistung der Finanzsparte von 0,70 Dollar auf 0,95 Dollar bis 1,05 Dollar auf.

Ford Europe hatte kürzlich Personalabbau in Deutschland und Großbritannien und die Streichung einer Schicht in seiner belgischen Autofabrik in Genk angekündigt. Im dritten Quartal fielen dadurch bereits Sonderbelastungen in Höhe von 56 Mill. Dollar an. Ford erwartet im Schlussquartal 2003 zusätzliche hohe Sonderbelastungen von 550 Mill. Dollar bis 600 Mill. Dollar.

Ford verbuchte im dritten Quartal 2003 einen Verlust von 25 Mill. Dollar (22 Mio Euro) gegenüber roten Zahlen von 326 Mill. Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Verlust pro Aktie betrug ein (Vorjahr: 18) Cent. Der Quartalsumsatz schrumpfte auf 36,9 (39,3) Mrd. Dollar.

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