Weniger Verlust
Mitsubishi Motors kommt schwarzen Zahlen näher

Der angeschlagene japanische Autobauer Mitsubishi Motors hat seinen Verlust im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal verringert. Das lag aber nicht an guten Verkäufen.

HB TOKIO. Den operativen Verlust bezifferte Mitsubishi am Mittwoch auf 6,79 Mrd. Yen (rund 46,3 Mill. Euro) nach 13,78 Mrd. Yen im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand der Autobauer noch mit 15,1 Mrd. Yen in den roten Zahlen und damit etwas weniger als im Vorjahr als der Nettoverlust noch bei 21,65 Mrd. Yen gelegen hatte. Der Umsatz ging leicht um 0,4 Prozent zurück auf 483,88 Mrd. Yen.

Als Grund für das geringere Minus nannte Mitsubishi geringere Werbeausgaben in den USA, eine bessere Entwicklung des Finanzierungsgeschäfts sowie den schwächeren Yen.

Mitsubishi setzt zusätzlich zu seiner laufenden Restrukturierung auf ein Anziehen des US-Automarktes, um seine Erholung fortzusetzen. Zwar entwickelte sich der Markt zuletzt schlechter, doch Mitsubishi trotzte dem Trend. Erstmals seit Ende des zweiten Quartals 2002 stieg der Fahrzeugabsatz in Nordamerika wieder, was vor allem auf höhere Rabatte zurückzuführen war. Insgesamt setzte der japanische Automobilkonzern in der Region 42 000 Autos ab; im Vorjahr waren es 41 000. Dagegen sank der Umsatz infolge der Preisnachlässe.

Dagegen brach der Absatz in Asien – Japan ausgenommen – ein. Dort sank der Fahrzeugverkauf um 26 Prozent auf 127 000 Autos. Auf Grund hoher Kraftstoffpreise ging die Nachfrage vor allem in Taiwan und Indonesien zurück. Auf dem Heimatmarkt legte Mitsubishi dagegen um 8 Prozent auf 52 000 Fahrzeuge zu. Das Europageschäft lief ebenfalls mit einem Plus von 8 Prozent auf 66 000 Fahrzeuge. Weltweit ging der Absatz um 10 Prozent auf 292 000 Fahrzeuge zurück.

Mitsubishi bekräftigte trotz der Probleme seine Jahresprognosen: Demnach soll zum ersten Mal seit vier Jahren die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft werden. Der Autobauer will im Geschäftsjahr per Ende März 2007 operativ 43 Mrd. Yen erwirtschaften. Netto sollen 8 Mrd. Yen übrig bleiben. Der Umsatz soll um 5,2 Prozent auf 2,23 Billionen Yen steigen.

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