Wenning rügt Auflagenflut
Stabile Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben bei Bayer

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) auch mittelfristig stabil halten. Besorgt äußerte sich Vorstandschef Werner Wenning aber über die politische Entwicklung auf europäischer Ebene.

HB LEVERKUSEN. Forschung habe bei Bayer traditionell einen hohen Stellenwert und werde auch künftig ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein, sagte Vorstandschef Werner Wenning am Mittwoch in Leverkusen. Im laufenden Geschäftsjahr werde das Unternehmen 2,3 Mrd. ? für Forschung und Entwicklung ausgeben. Dabei gingen alleine 85 % in den Bereich Gesundheit und Pflanzenschutz.

"Zusammen mit Investitionen in Sachanlagen investieren wir in diesem Jahr mehr als vier Mrd. ? in die Zukunft des Unternehmens", betonte der Bayer-Chef. Insgesamt beschäftigt der Konzern 9000 Menschen in der Forschung, davon rund 3000 in Deutschland. Wenning kritisierte zugleich die zunehmende Verbürokratisierung der Chemiepolitik in Europa.

Das Unternehmen wende sich nicht grundsätzlich gegen gesetzliche Vorgaben. Aber der Chemie werde ein Belastungspaket zugemutet, das in keinem Verhältnis zu den möglichen Verbesserungen im Umwelt- und Verbraucherschutz stehe. Seit 1991 habe es über 500 neue Gesetze und Regelungen in diesem Bereich gegeben. "Das ist eine Innovations- und Wachstumsbremse allererster Güte", sagte Wenning.

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