Werbekampagne
Reebok muss Plakat zurückziehen

Seitensprüge und Turnschuhe haben auf den ersten Blick nichts gemein. Eine Kampagne von Reebok brachte die beiden Begriffe zusammen. Die erzeugte Aufmerksamkeit erbrachte jedoch nicht das gewünschte Ergebnis.
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BerlinDer Sportartikelhersteller Reebok hat eine kontrovers diskutierte Werbekampagne in Deutschland zurückgezogen, in der offenbar Seitensprünge befürwortet werden. Die Werbeplakate mit der Aufschrift „Cheat on your girlfriend, not on your workout“ (Geh deiner Freundin fremd, nicht deinem Training) wurden in sozialen Online-Netzwerken heftig kritisiert.

Die Plakate waren nach Angaben eines Reebok-Sprechers in Umkleideräumen in 85 deutschen Fitnessstudios zu sehen. Das Unternehmen entschuldige sich für „jegliches Ärgernis, das sie (die Plakate) erregt haben könnten“, schrieb Reebok-Sprecher Kerry Summers am Freitag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP. Das Fremdgehen werde von Reebok keineswegs gebilligt. Reebok ist eine Tochtergesellschaft der deutschen adidas AG.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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