Werke bleiben erhalten
Taschenmesser-Hersteller Victorinox kauft Wenger

Das Schweizer Taschenmesser bleibt fest in Schweizer Hand. Victorinox übernimmt seinen Schweizer Konkurrenten Wenger.

HB GENF/DELSBERG. Mit der Übernahme bleibe das Schweizer Kreuz, das die traditionellen Offiziersmesser beider Firmen ziert, in eidgenössischer Hand, sagte Victorinox-Verwaltungsrat Carl Elsener am Dienstag am Wenger-Sitz in Delsberg (Kanton Jura). Mit der Übernahme werde die Victorinox-Gruppe mit 1500 Mitarbeitern einen Umsatz von 400 Millionen Franken (273,09 Mio Euro) erreichen.

Beide Unternehmen sind Alleinlieferanten von Taschenmessern an die Schweizer Armee und produzieren zusammen 25,7 Millionen Messer im Jahr. Mit leicht unterschiedlichen Logos werden die Messer in 150 Ländern vertrieben. Im Messersektor allein setzte Victorinox im vergangenen Jahr 169 Millionen Franken (115,38 Mio. Euro) um, Wenger 23 Millionen (15,7).

Neben den Taschenmessern produzieren Victorinox und Wenger auch Küchenutensilien, multifunktionale Werkzeuge und Produkte aus der Uhrenbranche.

Die Produktionsstätte von Wenger in Delsberg sowie das Victorinox-Werk in Ibach (Kanton Schwyz) bleiben erhalten. Wenger-Verwaltungsrat Jean-Jacques Gunzinger nannte die Fusion die beste Lösung für sein Unternehmen. Mit diesem Schritt wolle Wenger bis 2006 wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

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