Werksschließung
Wacker rückt von Gewinnprognose ab

Das bayerische Spezialchemieunternehmen Wacker Chemie schließt sein Werk für Wafer in Japan und rückt deshalb von seiner Gewinnprognose für dieses Jahr ab. Wacker korrigiert die Prognose auf Vorjahresniveau.
  • 0

FrankfurtDie Produktion der für die Chipherstellung nötigen Siliziumscheiben im japanischen Hikari solle Mitte des Jahres 2012 geschlossen werden, teilte Wacker am Donnerstagabend mit. Die Produktionsvolumina würden nach Singapur und nach Portland im US-Bundesstaat Oregon verlagert.

Im Zusammenhang damit fielen Aufwendungen von voraussichtlich etwa 70 Millionen Euro an, die in der bisherigen Prognose des Konzerns zum Ergebnis 2011 nicht enthalten seien. Bisher sei Wacker von einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in etwa auf dem Niveau des Vorjahres ausgegangen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Werksschließung: Wacker rückt von Gewinnprognose ab"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%