Werksschließungen
Scania bündelt Produktion

Der schwedische Nutzfahrzeug-Produzent Scania wird zwei Fabriken in Schweden schließen. Die Produktion will der LKW-Hersteller an den Stammsitz in Södertälje in der Nähe von Stockholm verlagern. Die Werke in Sibbhult und Falun, in denen Achsen und Getriebe gebaut werden, sollen in den kommenden drei Jahren geschlossen werden.

hst STOCKHOLM. Scania-Chef Leif Östling rechnet durch die Verlagerung mit jährlichen Einsparungen von rund 300 Mill. Kronen (32 Mill. Euro). Östling hatte bereits im vergangenen Herbst ein umfassendes Sparpaket angekündigt, um sich besser auf die wachsende Konkurrenz in der Branche einstellen zu können.

Den rund 1 200 Beschäftigten in beiden Fabriken sollen andere Arbeitsplätze bei Scania angeboten werden. Der viertgrößte LKW-Produzent in Europa beschäftigt insgesamt 30 000 Mitarbeiter. Scania, dessen Hauptaktionär Volkswagen ist, gilt als einer der rentabelsten Produzenten der Branche. Frühzeitig machte der Konzern seine Produktion effizienter und verringerte die Anzahl der benötigten Komponenten drastisch.

Die jetzt beschlossene Produktionsverlagerung begründet Scania mit dem Vorteil einer nahezu kompletten Fahrzeugproduktion an einem Standort. Die Scania-Aktie gab an der Stockholmer Börse leicht nach.

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