Werkstattkette
ATU soll noch dieses Jahr verkauft werden

Der Durchbruch zum Verkauf von ATU kam in letzter Minute. Die Werkstattkette muss künftig weniger Miete zahlen. Nun soll die Übernahme noch in diesem Jahr vollzogen werden – bei den Mitarbeitern herrscht Erleichterung.
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München/WeidenNach der Einigung im Verkaufspoker um die angeschlagene Autowerkstattkette ATU mit rund 10.000 Beschäftigten soll die Übernahme noch in diesem Jahr vollzogen werden. „Wir haben nun die Chance, im Schulterschluss mit unserem künftigen Eigentümer Mobivia Groupe den Weg zurück zu Wachstum und Profitabilität fortzusetzen“, teilte der Vorsitzende der ATU-Geschäftsführung, Jörn Werner, am Freitag im oberpfälzischen Weiden mit.

Die Verhandlungspartner hatten sich am Donnerstag wenige Stunden vor Ablauf einer Frist geeinigt. Die Vermieter um die Immobiliengesellschaft Lino ließen sich laut Industriekreisen auf eine deutliche Reduzierung der Mieten für die Werkstätten ein. Mobivia ist nach eigenen Angaben mit rund 11.000 Mitarbeitern und 1,76 Milliarden Euro Umsatz Marktführer in Europa.

Bei ATU standen 10.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. In der Nacht zum Freitag lief eine 21-tägige Frist ab, in der sich Gläubiger, Vermieter und Werkstattkette auf ein Gesamtpaket einigen mussten. Andernfalls hätte ATU einen Insolvenzantrag stellen müssen. ATU soll im deutschsprachigen Raum weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in Weiden arbeiten.

ATU war in den vergangenen Jahren von einem Finanzinvestor zum nächsten weitergereicht worden. Mit Mobivia geht die Kette nun endlich an einen strategischen Investor. Der zahlt nach Informationen des Handelsblatts 225 Millionen Euro Kaufpreis, die aber direkt an die Gläubiger gehen. Mobivia hatte im Kaufvertrag eine Mietreduzierung zur Bedingung gemacht.

Der Verkauf stand laut Investorenkreisen auf der Kippe, weil Lino mit dem Gläubiger Deutsche Bank im Hintergrund vor einigen Tagen überraschend eine Sonderzahlung von 100 Millionen Euro als Gegenleistung für die Mietminderung verlangt haben soll.

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„Für die ATU-Mitarbeiter ein vorgezogener Heiliger Abend“

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

  • Warum wartet man bis kurz vor Weihnachten??? Um den Mitarbeitern das Fest zu versauen? Das ist typisch Hedgefond ... Blutsauger!!!!

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