Werksumbau in Ulm
Arbeitnehmerseite und Iveco einigen sich

Bei Iveco in Ulm wird es im Rahmen des Werksumbaus keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Darauf einigten sich Betriebsrat, Gewerkschaft und Iveco nach einer knapp 20-stündigen Verhandlungsrunde.
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UlmNach knapp 20 Stunden haben Betriebsrat, Gewerkschaft und Lastwagenhersteller Iveco Magirus einen Interessenausgleich zum bevorstehenden Werksumbau in Ulm ausgehandelt. Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben, erklärte die Fiat-Tochter am Mittwoch in Ulm.

Sie wird an diesem Freitag (3. August) die Produktion von schweren Nutzfahrzeugen in Ulm einstellen. Man habe den Personalabbau von bislang 670 auf 500 Beschäftigte senken können, sagte Michael Braun von der IG-Metall. Von denen seien wiederum nur 380 betroffen und könnten nun über freiwillige Aufhebungsverträge und Altersteilzeitregelungen den Ulmer Betrieb verlassen.

Am Standort erhalten bleibt etwa das Entwicklungszentrum, zudem wird von August an ein Kompetenzzentrum für Brandschutztechnik aufgebaut. Beim Entwicklungsbereich mit geplanten 500 Arbeitsplätzen sei eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2017 erzielt worden, weitere 950 Menschen werden künftig unter den gleichen Bedingungen im Brandschutz arbeiten.

„Unter den gegebenen Umständen und den Planungen des Unternehmens können wir die gefundenen Lösungen akzeptieren - restlos glücklich können wir damit keinesfalls sein“, sagte Betriebsratschef Bernhard Maurer.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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