Werksverkäufe
Airbus verhandelt weiter

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat Berichte über eine Einstellung der Verkaufsverhandlungen für die deutschen Werke dementiert.

HB TOULOUSE. Die Verhandlungen über die Werke Varel, Nordenham und Laupheim sowie das EADS -Werk Augsburg liefen weiter, teilte die Airbus SAS in Toulouse mit. Das gelte auch für die Werke Filton in Großbritannien und St Nazaire-Ville und Méaulte in Frankreich. Das Management gebe aber der zeitplanmäßigen Entwicklung des Langstreckenflugzeugs A350 XWB Vorrang, fügte Airbus hinzu. Man werde weiterhin alle Maßnahmen ergreifen, um dies zu unterstützen.

Nach dpa-Informationen ist nicht mehr sicher, dass der US- Finanzinvestor Cerberus gemeinsam mit der Bremer OHB die deutschen Werke übernehmen will. Wegen der Kreditkrise in den USA haben auch große Hedge-Fonds Finanzierungsprobleme. In Branchenkreisen wird ein Platzen des Geschäftes nicht mehr ausgeschlossen.

In Medienberichten hieß es, die Verhandlungen mit OHB seien bereits eingestellt worden. Airbus -Chef Thomas Enders sehe den Zeitplan für den A350 in Gefahr, wenn die Werksverkäufe nicht kurzfristig geregelt würden. Die Käufer sollen an der Entwicklung und am Bau des Flugzeugs beteiligt werden. Mit dem Verkauf von Werken in Deutschland, Frankreich und Großbritannien will Airbus Kosten einsparen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%