Werksverkäufe
Airbus will schon im Juli entscheiden

Der Flugzeugbauer Airbus will nun doch früher als geplant entscheiden, an wen er die zum Verkauf stehenden Werke abgeben möchte. Nach eigenen Angaben gibt es bereits konkrete Kandidaten für jedes einzelne Werk.

HB FRANKFURT. Der europäische Flugzeugbauer Airbus will bereits im Juli entscheiden, an wen er seine zum Verkauf stehenden Werke abgibt. „Im Juli wollen wir die Kandidatenauswahl abschließen und Grundsatzvereinbarungen über den Einstieg unterzeichnen“, sagte Airbus-Chef Louis Gallois dem „Hamburger Abendblatt“. „Wir haben Kandidaten für jedes einzelne Werk“, sagte der Manager der Zeitung.

Kreisen zufolge ist der Flugzeugteilehersteller Spirit Aerosystems an mehreren Werken interessiert. Auch die Bremer Kaefer-Gruppe, die Kabinen-Isolierungen für Airbus produziert, verhandelt nach eigenen Angaben über eine Fabrikübernahme. In Deutschland will die EADS-Tochter die Werke in Varel und Laupheim verkaufen. Für letzteren Standort wird der Nürnberger Rüstungskonzern Diehl als Interessent gehandelt, will sich dazu aber nicht äußern. Für das Werk Nordenham strebt Airbus eine Kooperation an.

Die geplante Trennung von den Werken ist Teil des Airbus-Sanierungsprogramms „Power8“. In den drei betroffenen deutschen Werken hatten die Beschäftigten zuletzt mit Protestaktionen Unmut über ihre ungewisse Zukunft ausgedrückt.

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