Werkzeugbau
IWKA verkauft Boehringer an Maxcor

Der Karlsruher Maschinen- und Anlagenhersteller IWKA verkauft seine Werkzeugbau-Tochter Boehringer an die US-Gruppe Maxcor. Wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfuhr, werden die Verträge in dieser Woche unterschrieben.

KARLSRUHE/GÖPPINGEN. Die Informationen wurden aus Aufsichtsratskreisen der IWKA und Unternehmenskreisen von Maxcor bestätigt. Über den Preis wurden keine Angaben gemacht.

Die Boehringer-Gruppe setzt mit 500 Mitarbeitern 140 Mio. Euro pro Jahr um. Hauptstandort ist Göppingen (Baden-Württemberg) mit 300 Mitarbeitern. Er soll nach Handelsblattinformationen erhalten bleiben. Der Verkauf wird von Mitarbeiterseite ausdrücklich begrüßt.

Maxcor kaufte 2005 bereits die IWKA-Tochter Ex-Cell-O in Eislingen (Baden-Württemberg). Dort gelang es nach jahrelanger Misswirtschaft wieder, profitable Aufträge hereinzuholen. Nach anfänglicher Skepsis ist der Betriebrat von Maxcor und seinem Inhaber Mo Meidar sehr angetan.

„Der Mann will nicht nur die schnelle Mark machen, sondern er meint es mit dem Maschinenbau tatsächlich ernst“, sagt Josef Hofelich, der Betriebsratsvorsitzende von Ex-Cell-O dem Handelsblatt. „In Deutschland hat sich über Jahre niemand dieses Problems angenommen. Jetzt hat es ein Amerikaner gelöst.“

Maxcor ist dabei, den baden-württembergischen und zum Teil auch den deutschen Werkzeugbau zu konsolidieren. Neben Ex-Cell-O gehören nun auch die ehemalige Thyssen-Krupp Metal Cutting Group, Cross Hüller, Hüller Hille und Witzig & Frank zu der amerikanischen Gruppe. Maxcor kommt inzwischen auf mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

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