Wettbewerb: Siemens will ganz nach vorne

Wettbewerb
Siemens will ganz nach vorne

Der Elektrokonzern Siemens will weltweit die Nummer eins oder zwei sein - auf allen Gebieten, auf denen der Konzern tätig ist. Das verlangt Vorstandschef Klaus Kleinfeld von dem Traditionsunternehmen.

HB MÜNCHEN. Das sei notwendig, um stabil Geld zu verdienen, sagte Kleinfeld dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Nur in einer solchen Position können wir sicherstellen, dass wir unsere 165 000 Mitarbeiter hier in Deutschland in Lohn und Brot halten können.“

Siemens werde unter bestimmten Voraussetzungen auch in Deutschland künftig neue Arbeitsplätze schaffen. „Die Erfolgsformel hierfür heißt, exzellente Teams haben, die neue Produkte schneller rausbringen als die Konkurrenz. Dann können wir Frühkartoffelpreise einfahren, und die brauchen wir, um die höheren deutschen Arbeitskosten zu kompensieren.“

Siemens-Chef ist für die Gesundheitskarte

Kleinfeld machte sich für die umstrittene Gesundheitskarte mit elektronischer Patientenakte stark: „Man muss einfach realistisch feststellen, dass eine elektronische Patientenakte viel sicherer ist als eine aus Papier“, sagte der Konzernchef. Mit dieser Digitalisierung ließen sich außerdem die deutschen Gesundheitskosten von etwa 140 Milliarden Euro pro Jahr um zehn bis zwanzig Prozent drücken. Kleinfeld sprach sich dafür aus, die Gesundheitskarte den Patienten zunächst auf freiwilliger Basis anzubieten: „Etwas Gutes spricht sich schnell herum, davon bin ich überzeugt.“

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