Wettbewerbsfähigkeit verliert: Schwacher Dollar belastet Lufthansa-Technik

Wettbewerbsfähigkeit verliert
Schwacher Dollar belastet Lufthansa-Technik

Mit deutlichen Kostensenkungen will Lufthansa Technik auf den schwachen Dollarkurs reagieren. „Generelle Schlussfolgerung ist zunächst, dass unsere Stückkosten noch stärker und noch schneller sinken müssen als bisher“, sagte Peter Jansen, Finanzvorstand der Lufthansa Technik AG, gegenüber der Mitarbeiterzeitung des Unternehmens.

HB FRANKFURT/HAMBURG. Mindestens weitere 20 Prozent Kostensenkungen seien erforderlich. Das Unternehmen werde daher noch mehr Material und Zulieferleistungen im Dollarraum einkaufen und mittelfristig verstärkt an Standorten im Dollarraum produzieren.

Ein Kurs von etwa 1,25 Dollar je Euro belaste die Kostenrechnung mit rund 80 Millionen Euro, gemessen an einem Kurs von 1:1. „Dies ist genau der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, den wir zurzeit erfahren“, sagte Jansen. Die Dollarschwäche werde sich im Ergebnis des Unternehmens für 2003 noch nicht stark bemerkbar machen, weil zuvor der Kurs abgesichert worden sei. Das sei nun nicht mehr möglich.

Die währungsbedingten Nachteile seien jedoch nur ein Teil der Wettbewerbsnachteile der Lufthansa Technik. „Gemessen am Markt sind unsere Kosten einfach zu hoch“, sagte der Finanzvorstand. Das gelte besonders für die Personalkosten, denn bei den Sachkosten sei nach erfolgreichen Programmen zur Kostensenkung „nicht mehr viel drin“.

Die Lufthansa Technik konkurriert weltweit auf dem Markt für Flugzeugwartung und -reparatur und beschäftigt rund 16 000 Mitarbeiter, die meisten davon an den Standorten Hamburg und Frankfurt.

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