Wettbewerbsvertoß
Millionen-Strafe für Bayer

Bayer muss eine Geldstrafe in Höhe von 4,7 Millionen Dollar wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße zahlen. Darauf hat sich der Leverkusener Chemiekonzern mit dem US-Justizministerium geeinigt.

HB WASHINGTON/BERLIN. Bayer habe illegale Preisabsprachen mit anderen Firmen bei synthetischem Kautschuk zwischen Mai und Dezember 2002 einräumt, hieß es in einer am Mittwochabend in Washington veröffentlichten Erklärung des Ministeriums. Dabei sei es darum gegangen, Wettbewerb innerhalb und außerhalb der USA zu verhindern. Bayer selbst sprach in einer eigenen Mitteilung lediglich von der Teilnahme an "wettbewerbswidrigen Aktivitäten". Zur Begleichung der Geldstrafe werde das Unternehmen für das dritte Quartal eine entsprechende Rückstellung bilden.

In der Untersuchung des Justizministeriums ging es um Acrylnitril-Butadien-Kautschuk. Dieser wird nach Bayer-Angaben unter anderem bei der Herstellung von Schläuchen, Riemen, Kabeln, Dichtungen sowie Kleb- und Dichtstoffen eingesetzt.

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