Wettbewerbsverzerrung Siemens muss endgültig für Kartell büßen

Um eine Strafe kommt Siemens nun endgültig nicht mehr herum: Das Unternehmen muss wegen Preisabsprachen im Schaltanlagenbereich in den 1980er-Jahren nun endgültig eine hohe Strafen an die EU zahlen.
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Bekommt jetzt nach langer Diskussion sein Fett weg: Siemens muss knapp 400 Millionen Euro wegen Wettbewerbsverzerrung zahlen. Quelle: dpa

Bekommt jetzt nach langer Diskussion sein Fett weg: Siemens muss knapp 400 Millionen Euro wegen Wettbewerbsverzerrung zahlen.

(Foto: dpa)

BrüsselSiemens bleibt endgültig an einer Strafe von fast 400 Millionen Euro wegen Verstößen gegen das EU-Kartellrecht hängen. Der Europäische Gerichtshof schmetterte am Donnerstag die Berufung des Industriekonzerns gegen das Urteil der Vorinstanz ab.

Schon 2011 hatte das EU-Gericht die Klage von Siemens gegen eine Kartellstrafe der EU-Kommission in Höhe von rund 397 Millionen Euro abgewiesen. Der Münchener Konzern war daraufhin vor den EuGH gezogen. Mit dem Urteil des EuGH ist die Strafe nun rechtskräftig.

Die EU-Kommission hatte Siemens und zehn andere Unternehmen aus Europa und Japan im Januar 2007 wegen eines Kartells für gasisolierte Schaltanlagen zu Geldbußen von insgesamt 750 Millionen Euro verdonnert. Siemens hatte dabei die höchste Buße kassiert. Den Unternehmen war vorgeworfen worden, Ende der 80er Jahre in diesem Marktsegment Auftragskontingente aufgeteilt und Preise abgesprochen zu haben.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Wettbewerbsverzerrung: Siemens muss endgültig für Kartell büßen"

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  • Siemens, Bestechung aus Leidenschaft!
    Es gibt wohl kein einziges Geschaeft das Siemens machte, national und international, welches NICHT durch Bestechung zustandekam!
    Dies gilt fuer den gesamten onzern, auch seiner Tochtergesllschaften und ich weiss wovon ich rede!

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