Wettstreit um Allied Domecq
US-Konkurrent kommt Pernod in die Quere

Der französische Spirituosenkonzern Pernod Ricard muss sich bei der geplanten Übernahme des britischen Konkurrenten Allied Domecq auf einen Bieterwettstreit einstellen.

HB LONDON. Allied teilte am Mittwoch mit, ein Konsortium um den US-Spirituosen- und Weinanbieter Constellation Brands habe Interesse an dem britischen Konzern bekundet. "In diesem Stadium ist es jedoch noch zu früh, um festzustellen, dass sich daraus eine Gebot für Allied Domecq ergeben wird", erklärte der britische Übernahmekandidat. Vergangene Woche hatte Allied grünes Licht für das Übernahmeangebot von Pernod in Höhe von 7,4 Mrd. Pfund gegeben. Pernod äußerte sich zuversichtlich, dass es trotz der Avancen von Constellation mit seinem Übernahmeangebot für Allied Domecq zum Zuge kommen werde.

Marktexperten halten eine Fusion von Pernod mit Allied für sinnvoll, da der daraus entstehende Konzern zum Branchenprimus Diageo aufschließen könnte. Die beiden Fusionspartner bieten ähnliche Produkte an: Allied vertreibt Ballantine's Whisky, während Pernod neben Anis-Schnäpsen unter anderem auch den Scotch Chivas Regal im Sortiment führt. Die Aktien von Allied Domecq schlossen mit 673 Pence in London um 0,3 % niedriger. Pernod-Richard-Papiere gaben ebenfalls um 0,3 % nach.

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