Widerspruch gegen Entscheidung der Finanzmarktaufsicht: Aventis spielt weitere juristische Karte

Widerspruch gegen Entscheidung der Finanzmarktaufsicht
Aventis spielt weitere juristische Karte

Der deutsch-französische Pharmakonzern bemüht erneut die Gerichte, um das feindliche Übernahmeangebot des Konkurrenten Sanofi-Synthélabo zu Fall zu bringen. Er legte am Dienstag beim Pariser Appellationsgericht Widerspruch gegen die Entscheidung der Finanzmarktaufsicht (AMF) ein, Sanofis Information über seine Übernahmeabsicht nicht zu beanstanden.

HB PARIS. Damit zog das Unternehmen zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen vor Gericht. Aventis muss den Widerspruch binnen zwei Wochen begründen.

Vergangenen Freitag hatte Aventis bereits gerichtlich beantragt, die Billigung des 47 Mrd. € schweren Übernahmeangebots durch die AMF zu annullieren. Die Frist für das auf Aktien und Bargeld lautende Angebot läuft seit dem 17. Februar. Sie endet frühestens eine Woche nach einem Gerichtsentscheid zur Billigung des Angebots. Aventis wirft Sanofi vor, den Wert des Straßburger Konzerns zu gering angesetzt und Risiken bei einer möglichen Übernahme verschwiegen zu haben.

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