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24.04.2008 

Auf der VW-Hauptversammlung hat VW-Chef Martin Winterkorn nach dem Rekordjahr 2007 auch für die Zukunft ehrgeizige Ziele ausgeben. Obwohl sich die Autobranche in „rauer See“ befinde, wolle der Konzern „2008 die Rekordwerte des Vorjahres bei Auslieferungen, Umsatz und operativem Ergebnis erneut übertreffen.“ Die Marke VW solle bei "Kundenzufriedenheit, Qualität und Prozessen zu den besten Autobauern der Welt gehören", sagte er am Donnerstag. 2018 solle die Marke Volkswagen-Pkw jährlich 6,6 Mill. Autos verkaufen und zu den profitabelsten Unternehmen der Branche gehören.

Für den Erfolg von Volkswagen hat das Unternehmen laut Winterkorn mit der Strategie 2018 alle nötigen Schritte eingeleitet, um "aus ehrgeizigen Zielen messbare, positive Ergebnisse zu machen". Er machte deutlich, das der Vorstand hinter dem Einstieg und der Aufstockung der Anteile durch den Autobauer Porsche stehe. "Und wir freuen uns, dass Porsche angekündigt hat, die Aktienmehrheit an der Volkswagen Aktiengesellschaft übernehmen zu wollen." Dieser Schritt zeige, wie nachhaltig das Engagement der Eignerfamilie von Porsche sei. Es gehe nicht um schnelle Profite, sondern um eine langfristige Entwicklung.

Winterkorn sagte auch, dass es "auf dem Weg bis zum Zusammenwachsen noch einige Hürden zu meistern gilt." Ungeachtet der nächsten Schritte werde der Vorstand seine Strategie konsequent weiterverfolgen: "Wir haben klare Ziele und Aufgaben definiert, um den Konzern auf seinem profitablen Wachstumskurs voranzubringen." Daran werde man festhalten und weiterarbeiten.

Volkswagen sei "ein Juwel für jeden Anleger", sagte der Vorstandschef mit Blick auf das Rekordjahr 2007. Im vergangenen Jahr sei VW der börsennotierte Autobauer mit der besten Kursentwicklung gewesen. Winterkorn bezeichnet 2007 als Schlüsseljahr, etwa weil die Produktivität in den Werken um zehn Prozent gesteigert und die Herstellungskosten für die Fahrzeuge gesenkt wurden. VW will in den nächsten Jahren zum weltweit größten Autobauer aufsteigen und fordert dabei vor allem den japanischen Konkurrenten Toyota heraus.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Kampfabstimmung im Machtkampf erwartet

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