Wieder in der Gewinnzone
Escada leidet unter Luxusmode-Flaute

Deutschlands größter Damenmodekonzern spürt die anhaltende Luxusmode-Flaute und hat im auch saisonal schwächeren zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 (31. Oktober) ein Umsatzminus verbucht.

HB MÜNCHEN. Die Erlöse seien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 152,5 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg dagegen von 11,0 auf 13,1 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern und Minderheiten lag bei 0,9 Millionen Euro nach einem Verlust von 0,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Das im SDax notierte Unternehmen bestätigte seine Prognose für das zum 31. Oktober endende Gesamtjahr. Demnach will Escada bei einem leichten Umsatzwachstum das Ebitda des Vorjahres von 47,3 Millionen Euro um zehn Millionen Euro übertreffen. Der Überschuss soll überproportional steigen. Im ersten Halbjahr lag das Ebitda bei 33,6 Millionen Euro um 34,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Nach Steuern und Minderheitsanteilen stieg das Ergebnis auf 6,8 Millionen Euro. Mit 312,6 Millionen Euro setzte das Modeunternehmen rund zwei Prozent mehr um.

Anfang Mai hatte Escada-Chef Wolfgang Ley die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr in einem Reuters-Interview als konservativ bezeichnet. Escada habe eine Kostenstruktur erreicht, die neues Wachstum trotz anhaltend schwieriger Märkte möglich mache. Escada hatte im vergangenen Geschäftsjahr nach einer massiven Restrukturierung wieder die Gewinnzone erreicht.

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