Windanlagenbauer hebt Umsatzprognose an
Auftragsbücher von REpower prall gefüllt

Der Windkraftanlagenhersteller REpower sieht sich im Wachstum beflügelt. Angesichts voller Auftragsbücher wurde die Umsatzprognose für das nächste Jahr erhöht.

HB HAMBURG. Erwartet werden nun Erlöse von mindestens einer Milliarde Euro, wie das Hamburger Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Vorstand konkretisierte zugleich seine Gewinnerwartung für 2008. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) solle im nächsten Jahr einen Wert zwischen vier und sechs Prozent erreichen. Bisher war Repower von einem Anstieg der Marge ausgegangen. Im laufenden Jahr soll die Ebit-Marge zwischen drei und 4,5 Prozent liegen.

Von Januar bis September hat Repower Aufträge für 609 (Vorjahr: 453) Windkraftanlagen eingesammelt, der höchste Auftragsbestand seit Gründung des Unternehmens. "Wir gehen davon aus, dass wir den Umsatz alle zwei Jahre nahezu verdoppeln und Repower somit 2010 einen Umsatz von mehr als zwei Mrd. Euro realisieren kann“, erklärte der scheidende Vorstandschef Fritz Vahrenholt.

"REpower ist hervorragend gerüstet für das weitere Wachstum“, sagte Vahrenholt weiter. In Bremerhaven werden eine Fertigung für ein Offshore-Kraftwerk sowie eine Rotorblattproduktion aufgebaut. Am Standort Trampe (Brandenburg) könne die Produktionskapazität verdoppelt werden. Hinzu komme demnächst ein weiterer Standort in Osterrönfeld (Schleswig-Holstein) sowie ein Technologiezentrum in Hamburg. Außerdem werde die Expansion im Ausland vorangetrieben.

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