Windanlagenhersteller hält an Prognose fest
Umsatzverlust bei Repower

Bei sinkenden Umsätzen hat der Windanlagenhersteller Repower seinen operativen Verlust im Halbjahr mehr als verdreifacht. Dennoch bestätigte das im TecDax gelistete Unternehmen für das Gesamtjahr seine Prognosen.

HB FRANKFURT. Am Freitag teilte Repower mit, dass der Betriebsverlust sich in den ersten sechs Monaten nach einem Minus von 2,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum nun auf 8,8 Millionen Euro belaufe. Der Umsatz fiel auf 65,7 Millionen Euro von 77,8 Millionen Euro. Die Gesamtleistung konnte Repower hingegen auf 84,3 Millionen Euro von 78,4 Millionen Euro im Vorjahr steigern. Repower führte den Rückgang des Umsatzes vor allem auf die Umstellung auf den internationalen Bilanzierungsstandard IFRS zurück. Auf Grund der IFRS-Regelung seien von den 50 bislang im laufenden Jahr errichteten Windenergieanlagen lediglich 35 umsatzwirksam geworden. Der Ergebniseffekt aus der 2004 erfolgten Bilanzierungsumstellung belaufe sich im ersten Halbjahr auf fünf Millionen Euro. Repower rechne aber mit einem Ausgleich dieses Effektes im ersten Halbjahr, hieß es.

Der Windanlagenhersteller bekräftigte, im Gesamtjahr moderate Zuwächse bei Umsatz und Ertrag zu erwarten sowie 190 Anlagen verkaufen zu wollen. Vor allem das internationale Geschäft verlaufe erfreulich, eine Entwicklung, die sich auch 2005 fortsetzen werde, begründete Repower. Am Mittwoch sei zudem ein Vertrag mit der Tochter des belgischen Energieversorgers SPE, SPE Power Company, über die Lieferung von sechs Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 1,5 Megawatt zur Aufstellung im ersten Quartal 2005 abgeschlossen worden. Das Auftragsvolumen nannte Repower nicht.

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