Windkraft: Repower bestätigt die Prognose

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Repower bestätigt die Prognose

Repower, der drittgrößte deutsche Windkraftanlagenbauer, stemmt sich gegen die Flaute. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 hat das Unternehmen seinen Gewinn um gut ein Drittel auf 38 Mio. Euro gesteigert.

HB DÜSSELDORF. Repower, der drittgrößte deutsche Windkraftanlagenbauer, stemmt sich gegen die Flaute. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 habe das Unternehmen seinen Gewinn um gut ein Drittel auf 38 Mio. Euro gesteigert, teilte Repower am Montag mit. Der Umsatz legte den vorläufigen Zahlen zufolge von April bis Dezember um 46 Prozent auf 851 Mio. Euro zu. Damit lag das Plus deutlich über der für das Gesamtjahr veranschlagten Spanne von 30 bis 35 Prozent.

Die Branche ist auch für das laufende Jahr zuversichtlich. "Wir rechnen hier für 2008 und 2009 mit zweistelligen Zuwachsraten", sagte der Geschäftsführer der Energiesparte Power Systems des Deutschen Maschinen- und Anlagenbau-Verbandes VDMA, Thorsten Herdan. Über mangelnde Auslastung kann auch Repower nicht klagen: In den Büchern standen Ende Dezember Kaufverträge über insgesamt 708 Windenergieanlagen. Dies entspreche einem vertraglich abgesicherten Auftragsvolumen von mehr als 1,6 Mrd. Euro, hieß es.

Als "völlig den Erwartungen entsprechend" bewertete Burkhard Weiss, Analyst bei HSBC Trinkaus, die Zahlen des Windkraftanlagenherstellers für die ersten neun Monate. Mit dem erreichten Umsatz habe das Unternehmen bereits rund 80 Prozent der für das Gesamtjahr prognostizierten Summe eingefahren. Die Aktie legte gestern mehr als vier Prozent zu und führte damit die Gewinnerliste im Tec-Dax an.

Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose, im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro zu erzielen. Die Ebit-Marge soll zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen. Für das Geschäftsjahr 2009/10 geht das Unternehmen von einem Umsatzwachstum zwischen 30 und 35 Prozent aus. Ursprünglich hatten die Hamburger ein Wachstum von 40 bis 50 Prozent für möglich gehalten.

Der indische Repower-Hauptaktionär Suzlon hatte seinen Anteil am Hamburger Anlagenbauer Ende 2008 aufgestockt. In einer ersten Rate zahlte der indische Konzern 65 Mio. Euro an den zweiten Großaktionär, den Finanzinvestor Martifer, und besitzt nun 73,71 Prozent der Anteile. In drei Schritten will der weltweit fünftgrößte Windkraftanlagenbauer bis März den gesamten Anteil der portugiesischen Beteiligungsgesellschaft von 22,4 Prozent für 270 Mio. Euro übernehmen und den Anteil an Repower so auf 91 Prozent erhöhen.

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