Windparkfirma
Eon interessiert sich angeblich für Trinergy

Nach Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen steht der europäische Windparkbetreiber Trinergy zum Verkauf. Dabei ist einem Magazinbericht zufolge auch der deutsche Energiekonzern Eon an einer Übernahme von Teilen des Unternehmens interessiert.

HB FRANKFURT/MAILAND. Eine mit der Situation vertraute Person sagte am Freitag, verschiedene Beteiligungsgesellschaften hätten in der zweiten Runde der Transaktion ihre Offerten abgegeben. Das Geschäft könne ein Volumen von rund zwei Mrd. Euro haben.

Das italienische Nachrichtenmagazin „Il Mondo“ berichtete ohne Angaben von Quellen, Eon und der italienische Mischkonzern CIR wollten ein gemeinsames Gebot für Trinergy vorlegen. CIR könne das Geschäft seiner Energietochter Sorgenia mit dem Erwerb stärken und Eon weitere Teile überlassen. Die irische Trinergy-Muttergesellschaft Matrix wolle sich von der Firma trennen, deren Wert inklusive Schulden auf 1,5 Mrd. Euro geschätzt werde. Eon, CIR und Matrix wollten den Bericht nicht kommentieren.

Dem Magazin zufolge sind ein halbes Dutzend Investoren an Trinergy interessiert. Das Unternehmen ist sowohl auf dem italienischen als auch auf dem deutschen Markt vertreten. Es verfügt über Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 650 Megawatt, rund 500 davon in Italien. Der Düsseldorfer Versorger will in den kommenden Jahren sein Geschäft mit erneuerbaren Energien ausbauen. Eon plant hierzu Investitionen in Höhe von drei Mrd. Euro. Der Konzern will sich unter anderem an dem Bau eines Windparks vor der Nordseeinsel Borkum beteiligen, der ab dem kommenden Jahr errichtet werden soll.

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