Windturbinen-Hersteller
Vestas schockiert Anleger mit Millionenverlust

Für den weltweit größten Windturbinen-Hersteller Vestas wird die Lage immer bedrohlicher. Das Unternehmen häufte im ersten Quartal einen Verlust von fast 250 Millionen Euro an. Anleger und Analysten sind entsetzt.
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KopenhagenDer weltgrößte Windturbinen-Hersteller Vestas rutscht immer weiter in die Krise. Hohe Kosten und verzögerte Projekteinnahmen drückten den dänischen Konzern zu Jahresanfang noch tiefer in die roten Zahlen. Nach Angaben vom Mittwoch weitete sich der Verlust auf 245 Millionen Euro aus. Vor einem Jahr war das Minus mit 69 Millionen Euro noch nicht einmal ein Drittel so groß.

Branchenexperten hatten die Lage bei Vestas nicht so gravierend eingeschätzt und äußerten sich entsetzt. "Das sieht alles schrecklich aus", sagte Michael Friis von der Alm Brand Bank. Die Aktie stürzte an der Kopenhagener Börse um zehn Prozent ab.

Die gesamte Branche hat derzeit schwer mit Überkapazitäten wegen einer schleppenden Entwicklung des Marktes sowie der Streichung staatlicher Förderungen für erneuerbare Energien zu kämpfen. Der Marktführer musste deshalb zur Jahreswende innerhalb weniger Monate zwei Gewinnwarnungen ausgeben.

Im Januar gab das Unternehmen zudem eine große Umbesetzung des Managements und Pläne zur Streichung von mehr als 2300 Stellen bekannt. Die Probleme der Branche haben sich zu Jahresanfang auch beim Rivalen Siemens deutlich in der Bilanz niedergeschlagen.

Vestas-Aktien büßten im vergangenen Jahr zwei Drittel ihres Wertes ein. Berichte über ein angebliches Kaufinteresse zweier chinesischer Rivalen trieben den Aktienkurs Mitte April vorübergehend um knapp 20 Prozent in die Höhe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Windturbinen-Hersteller: Vestas schockiert Anleger mit Millionenverlust"

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  • Leute, ich würd sagen, wir bleiben dahingehend mal realisitsch. Wollt ihr neben einem AKW wohnen? Wer das möchte hebt nun die Hand. Fakt ist doch auch, dass in den vergangenen Jahrzehnten zig Mrd. in die Subvention der AKWs ebenso floss. Ebenso ist bekannt, dass seit dem die AKWs in Deutschland laufen jeder der Strom bezieht einen Aufschlag von meines wissens nach damals 2 Pfennig bezahlt, damit die Konzerne irgendwann das Müllproblem angehen können als Rücklagen. Oder etwa doch nicht so bekannt? Es werden mittlerweile einige Mrd angelaufen sein. Denn die Betreiber sind nach dem gesetz verpflichtet sich um den Müll zu kümmern, aber so lange es kein Endlager gibt...who cares, hauptsache der Müll nicht vor meiner Tür. Fakt ist auch, dass kein einziges AKW versichert ist. Jede kleine Windanlage muss versichert sein, wenn sie mal umfallen sollte, aber wenn ein AKW hochgehen sollte..wer möchte schon den Schaden zahlen. Achja und ist bekannt, dass mitlerweile in Deutschland im Sommer theoretisch der Strompreis am Mittag, wo er eigentlich am teuersten ist häufig unter den Nachttarif absank? Das sind nur Beispiele die mir auf die schnelle einfallen. Es gibt so vieles was viele nicht wissen und sich ihre Meinung nur durch die "qualitätsmedien" besorgen. Allerdings finde ich solche "prestige projekte" wie Offshore schon recht fragwürdig. Es gibt viele Probleme die man lösen muss, unter anderem auch die Netzbetreiber doch selbst, die sich quer stellen.
    Ich gebe euch allerdings Recht, dass sich viele vor allem deutsche Firmen in der Branche zu lange auf den Subvetionen ausgeruht haben. Sie habe damit kalkuliert und die Preise hoch gehalten. Der Steuerzahler und Stromkunde zahlten es doch. Jetzt wird sich der Markt bereinigen und es wundert mich nicht, dass die Deutschen wieder einmal das nachsehen haben werden. Wir sind/waren gut im erfinden und auf den Markt bringen...aber es wirklich nutzen, waren wir dann - auf gut deutsch "einfach zu blöd". eoc

  • hallo DonSarkasmo
    wie recht sie doch haben...
    Zitat:
    Also immer schön weiter geschockt sein .....
    alternativlos ....
    Deutschland, das Land des wilden hilflos schwachsinnigen Aktionismus' ...... Ohne Vision, ohne Horizont ....
    ----
    schließe mich dieser Bewertung lückenlos an.
    Es werden noch viele große und kleine Schock´s kommen.
    Und- das kann doch niemand ahnen - es sei denn , man benützt mal wieder seinen Verstand- es schreiben und predigen ja alle - alles ist schon wieder in Butter.
    Merkel- EU ist noch nur noch ein Alptraum. Doch jeder Traum endet- irgendwann--dann- fröhlichen guten
    Morgen.

  • Vestas macht fast Ausschliesslich Geschäfte, die mit subventioniertem Geld zusammenhängen. Ähnlich wie die Solar Ideologie Industrie. Ich bin überrascht dass der Verlust nicht noch deutlich höher ist. Die Windräder produzieren lächerliche Messgrössen an Strom, gemessen am vorherigen Einsatz von Geld und Ressourcen. Es sind Vernichtungsmaschinen, die später von den Schülern als Teil des Irrwitzes des 21 Jahrhunderts auswendig gelernt werden müssen. Heute heisst so etwas " Nachhaltigkeit".

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