Windturbinenbauer
Nordex kappt seine Jahresprognose

Der Windturbinenbauer rechnet nicht mehr damit, seine Jahresziele zu erreichen. Grund dafür sei, dass die Kunden des Unternehmens bei Banken nur noch schwer Kredite bekämen - und so ihre Aufträge verschieben müssten.
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DüsseldorfDer Windturbinenbauer Nordex bekommt die Kreditzurückhaltung der Banken zu spüren und dampft seine Prognose ein. Nach Einbußen im dritten Quartal erwarte der Vorstand nun nicht mehr, seine Jahresziele zu erreichen, teilte Nordex am Montag mit. Der Umsatz werde wohl nur 920 Millionen Euro erreichen statt eine Milliarde Euro.

Zudem werde operativ ein Verlust (Ebit) vor Sonderaufwendungen von zehn Millionen Euro anfallen. Die erschwerte Kreditfinanzierung der Banken habe dazu geführt, dass internationale Kunden ihre Aufträge hätten verschieben müssen, begründet der Vorstand den schwächeren Ausblick.

Im dritten Quartal verbuchte Nordex bei einem auf 265 Millionen Euro stagnierenden Umsatz ein Ebit von 9,4 (Vorjahr: 10,2) Millionen Euro. Der Auftragseingang summierte sich bis Ende September auf 708,5 Millionen Euro, ein Plus von 34 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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