Winterkorn-Interview: Audi USA soll 2006 in die Gewinnzone zurückrollen

Winterkorn-Interview
Audi USA soll 2006 in die Gewinnzone zurückrollen

Trotz gestiegener Verkaufszahlen hat die VW-Tochter Audi im vergangenen Jahr in den Vereinigten Staaten rote Zahlen eingefahren. Für 2006 verspricht Aud-Chef Martin Winterkorn Gewinne auch im US-Geschäft. Er setzt dabei auf eine Neuentwicklung der Ingolstädter.

HB INGOLSTADT. „Mit dem Q7, dem sportlichen Geländewagen von Audi, werden wir in diesem Jahr auf dem US-Markt komplett in die Gewinnzone zurückkehren“, sagte Winterkorn der „Automobilwoche“. „Wir waren im vergangenen Jahr mit dem Ergebnis in den USA nicht sehr glücklich. Wir haben aber im operativen Geschäft, im Verkauf unserer Fahrzeuge, Geld verdient“, sagte Winterkorn ohne Zahlen zu nennen.

Audi verbuchte 2005 in den USA im Vergleich zum Vorjahr ein Absatzplus von 6,6 Prozent auf 83 066 Fahrzeuge. 2006 soll der Absatz weiter steigen. Der Geländewagen Q7 kommt in den Vereinigten Staaten im Mai auf den Markt.

Eine ausdrückliche Bestandsgarantie gab Winterkorn für die Marke Seat ab, die derzeit unter starkem Druck steht. Der Chef der Audi- Markengruppe: „Wir werden nicht verkaufen. Und eine solche Marke einzustellen wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die Strategie, mit Seat sportliche Fahrzeuge zu bauen, ist sicherlich richtig.“ Wie es genau mit Seat weitergehen werde, will der Audi-Chef bekannt geben, „wenn alle Details stehen“. Noch werde an verschiedenen Plänen gearbeitet.

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