Winterkorn zur Übernahme
VW soll eigenständig bleiben

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn hat Berichten widersprochen, nach denen der Konzern nach einer möglichen Übernahme durch Porsche zerschlagen werden könnte. In einem Mediengespräch verweist er auf den Wert der Marke Volkswagen und mögliche Kooperationsfelder der beiden Unternehmen.

HB MÜNCHEN. Auch nach einer möglichen Übernahme durch den Sportwagenbauer Porsche wird Volkswagen laut Vorstandschef Martin Winterkorn seine Eigenständigkeit bewahren. „Volkswagen ist eine der bekanntesten und begehrtesten Marken der Welt. Sie stellt einen immensen Wert da“, sagte Winterkorn der „Süddeutschen Zeitung“.

Deshalb müsse sie aber auch behutsam gepflegt werden. Auf die Frage, ob sein Leben als Chef eines Porsche-Tochterunternehmens ungemütlicher werde, sagte Winterkorn: „Ich habe so oder so einen Aufsichtsrat und einen Aufsichtsratsvorsitzenden, denen gegenüber ich verantwortlich bin.“

Und weiter sagte er: „Wenn es so käme, bliebe ich der Chef des zukunftsfähigsten Autoherstellers der Welt. Schöne Töchter lassen oft auch ihre Mütter attraktiver aussehen.“

Außerdem sagte Winterkorn, eine engere Zusammenarbeit mit Porsche sei „sicher möglich“: „Wir arbeiten ja schon heute sehr eng zusammen, etwa beim Hybridmotor, bei den Geländewagen Audi Q7, Cayenne und Touareg und bald auch beim Panamera. Die Fahrzeugelektronik ist auch ein interessantes Arbeitsfeld mit hohen Synergiepotenzialen.“

Das Unternehmen werde den eingeschlagenen Erfolgsweg trotz des Falls des VW-Gesetzes konsequent weitergehen, sagte der Vorstandschef. „Volkswagen muss keinen Wettbewerber auf der Welt fürchten.“ Das Unternehmen könne ohne staatlichen Schutz überleben: „Wir habe heute in dem Land Niedersachsen und der Porsche AG zwei große Investoren, die uns vor feindlichen Übernahmen schützen und die beide ein hohes Interesse an einem starken, gesunden, zukunftsorientierten Unternehmen haben.“

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