"Wir könnten 30 Prozent mehr verkaufen, wenn wir die Autos hätten"
Chrysler-Chef Zetsche will Marktanteil in Europa verdoppeln

Chrysler-Chef Dieter Zetsche hat ehrgeizige Pläne. In fünf Jahren will er den Marktanteil der US-Tochter des Autokonzerns Daimler-Chrysler in Europa auf 1,4 Prozent verdoppeln. Der Manager hat es dabei vor allem auf das Ausland abgesehen.Das sagte er dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Die Umsatzrendite seines Unternehmens solle dann fünf Prozent erreichen Die Chrysler Group entwickelt sich derzeit zum Favoriten bei den Analysten der US-Autobranche. Das Unternehmen hat nach der Fusion mit Daimler-Benz eine harte Sanierung hinter sich.

Mit dem Ergebnis der Sanierung zeigte sich Zetsche zufrieden. Nach gut drei Jahren "totaler innerer Erneuerung" hätten die Chysler-Modelle in Qualität, Styling, Ausstattung und Fahrverhalten "Weltformat". Das sei die Grundlage für die geplante Expansion: Zetsches Fernziel ist es, dass Chrysler 2012 eine Million Autos mehr produziert als 2002.

Der Manager hat es dabei vor allem auf das Ausland abgesehen. "Wir können die Konkurrenten nicht nur auf unserem Heimatmarkt bekämpfen", sagte er. Schon in diesem Jahr will Zetsche 180 000 Fahrzeuge außerhalb der nordamerikanischen Freihandelszone Nafta verkaufen

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Sein größtes Problem ist derzeit, dass die Nachfrage nach den in Kanada gebauten neuen Chrysler-Modellen 300 C und Dodge Magnum das Angebot deutlich übersteigt: "Wir könnten 30 Prozent mehr verkaufen, wenn wir die Autos hätten", sagt Zetsche dem Handelsblatt.

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