Wirtschaftliche Folgen: Japans Autoindustrie stellt Produktion ein

Wirtschaftliche Folgen
Japans Autoindustrie stellt Produktion ein

Die japanische Automobilbranche ist von der Naturkatastrophe schwer getroffen worden. Die großen Autobauer haben die Produktion eingestellt, Tausende Autos sind beschädigt oder zerstört worden.
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DüsseldorfDie Naturkatastrophe hat erste wirtschaftliche Konsequenzen. Autobauer wie Nissan oder Honda stellen ihre Produktion ein.  Toyota, Honda und Nissan haben angekündigt, ihre Produktion in Japan einzustellen.

Zuerst haben die beiden japanischen Autokonzerne Nissan und Honda nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan angekündigt, die Produktion in sämtlichen heimischen Fabriken einzustellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo.   

Und nun will auch der weltgrößte Autobauer der Welt seine Werke vorerst dicht machen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg will Toyota am Montag, 14. März, alle zwölf Werke auf dem Heimatmarkt schließen. In einem Interview sagte ein Sprecher des Unternehmens, dass Toyota erst die Sicherheit aller Beschäftigter geklärt haben wolle. Im Laufe des Montags will Toyota dann entscheiden, ob und wann die Bänder wieder angeworfen werden.   

Nissan versucht sich indes einen ersten Überblick über die entstanden Schäden zu verschaffen. Nach ersten Angaben sollen gut 2.300 Neuwagen von dem Beben und dem nachfolgenden Tsunami-Wellen beschädigt oder zerstört worden sein. 1.300 standen bereits fertig für den Export nach Amerika im Hafen von Hitachi. 1000 weitere Fahrzeuge wurden in der Provinz Miyagi laut Bloomberg beschädigt. Daneben sollen auch vier Werke und zwei Bürogebäude von Nissan beschädigt worden sein. Wie die Lage bei den Händlern aussieht, kann Nissan noch nicht sagen.      

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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