Wirtschaftskrise
Studie: Ingenieurmangel verschärft sich

Der Fachkräftemangel wird sich einer neuen Studie zufolge trotz Wirtschaftskrise deutlich verschärfen. Derzeit können 50 000 Stellen für Ingenieure nicht besetzt werden, berichtet der „Spiegel“.

HB BERLIN. Wie das Magazin unter Berufung auf ein Positionspapier der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) berichtet, steige bis 2015 die Zahl der jährlich in den Ruhestand gehenden Ingenieure zudem von heute 37 000 auf dann 43 000. Dem stünden derzeit etwa 44 000 Absolventen der Ingenieurwissenschaften gegenüber.

Unternehmen und Staat sollten trotz Rezession in den Nachwuchs investieren, weil sich sonst „der Mangel an Fachkräften bei einem konjunkturellen Aufschwung umso dramatischer auswirken würde“, heißt es in der Studie, die der Chefberater für Innovation von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Joachim Milberg, erstellte. Durch den Mangel an Fachkräften gingen der deutschen Wirtschaft schon jetzt jährlich rund 29 Mrd. Euro verloren.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) beklagt, 2007 seien bundesweit 70 000 Stellen unbesetzt geblieben. Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure sei auf 23 000 gesunken. Dem stünden knapp eine Million beschäftigte Ingenieure gegenüber.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%