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Wirtschaftskrise: US-Konzerne fordern 300 Milliarden Dollar für Konjunktur

Folgt dem US-Rettungspaket für die Finanzwirtschaft nun noch ein Mega-Konjunkturprogramm? Geht es nach den Chefs von mehreren Dutzend US-Konzerne ist die Antwort eindeutig: auf jeden Fall. Und eine Größenvorstellungen haben die Manager auch schon. Sie fordern 300 Milliarden US-Dollar.

HB WASHINGTON. Die Chefs von mehreren Dutzend großer US-Konzerne haben am Dienstag ein Konjunkturpaket im Umfang von mindestens 300 Mrd. Dollar gefordert. Damit solle die US-Regierung kurzfristig die Verbraucherausgaben ankurbeln, verlangten die Top-Manager bei einer Konferenz des "Wall Street Journal" in Washington.

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Wichtig seien auch Infrastrukturausgaben und Programme mit längerfristiger Wirkung. Einigkeit bestand unter den Konferenzteilnehmern, dass sich die US-Wirtschaft nicht unabhängig von den Entwicklungen im Rest der Welt erholen werde. Deshalb sei eine internationale Abstimmung von Maßnahmen zur Konjunkturstützung nötig.

Ein Teil der Manager forderte das US-Finanzministerium auf, übrige Mittel aus seinem 700 Mrd. Dollar schweren Rettungspaket für die Finanzbranche und eventuell zusätzliche Mittel zu verwenden, um den Banken Problemkredite abzukaufen. "Diese Posten müssen weggeschafft werden", sagte der Chef der Bank Wachovia, Robert Steel.

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