Wirtschaftskrise
Werkzeugmaschinen-Bauer fürchten Schlimmeres

Die heimischen Werkzeugmaschinen-Hersteller werden angesichts der Wirtschaftskrise noch pessimistischer. Die Branche geht von einem Produktionsrückgang von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein - es könne aber noch schlimmer kommen.

HB FRANKFURT. Zwar bestätigte der Vorsitzende des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), Carl Martin Welcker, am Donnerstag in Frankfurt die Prognose eines Produktionsrückgangs im laufenden Jahr von 15 Prozent, schränkte jedoch ein: "Wenn sich die Schockstarre der Investoren nicht in den nächsten Wochen spürbar entkrampft, wird dies bestenfalls der obere Eckwert sein." Es mehrten sich die Zeichen, dass es noch schlimmer kommen könnte.

Im vergangenen Jahr hatten die Werkzeugmaschinen-Hersteller ihre Produktion angesichts voller Auftragsbücher aus der Boomphase noch leicht über die eigenen Erwartungen um 13 Prozent auf rund 14,3 Milliarden Euro steigern können. Das ist der vierte Rekordwert in Folge. Im Schlussquartal brachen die Bestellungen jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 54 Prozent ein und rissen damit auch den Auftragseingang des Gesamtjahres um zehn Prozent ins Minus. Welcker sieht die Branche jedoch nicht in einer existenziellen Krise: "Deutsche Werkzeugmaschinen-Hersteller sind heute strukturell besser aufgestellt als in jedem vorangegangenen Konjunkturabschwung."

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