Wirtschaftsweise
Weder di Mauro soll Thyssen beaufsichtigen

Beim größten deutschen Stahlkonzern Thyssen-Krupp soll mit Beatrice Weder di Mauro erstmals eine Frau für die Seite der Anteilseigner in den Aufsichtsrat einziehen. Sie würde dort dann gemeinsam mit Peer Steinbrück sitzen.
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HB DÜSSELDORF. Die 44 Jahre alte Professorin berät als sogenannte Wirtschaftsweise im Sachverständigenrat bereits die Bundesregierung. Einen entsprechender Vorschlag werde der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag vorlegen, berichtete das Unternehmen am Montag.

Die Wahlen zum Aufsichtsrat finden bei der Hauptversammlung am 21. Januar kommenden Jahres statt. Für die Arbeitnehmerseite sitzt mit der Ingenieurin Susanne Herberger bereits heute eine Frau im Thyssen-Krupp-Kontrollgremium.

Neben Weder di Mauro soll auch der BDI-Präsident und ehemalige Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel neu für das Gremium nominiert werden. Bereits am Freitag hatte die Krupp-Stiftung mitgeteilt, dass sie im Rahmen ihres Entsenderechts erstmals drei Vertreter in den Aufsichtsrat schicken will. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) soll als dritter Vertreter der Stiftung neu in das Gremium einziehen. Derzeit wird die Stiftung, die mit einem Anteil von 25,33 Prozent größter Einzelaktionär ist, von Aufsichtsratschef Gerhard Cromme und Rechtsanwalt Kersten von Schenck vertreten.

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