Wohl positives Jahresergebnis: Deutsche Strabag hat gut zu tun

Wohl positives Jahresergebnis
Deutsche Strabag hat gut zu tun

Der Kölner Baukonzern Strabag hat es im Jahr 2005 voraussichtlich aus den roten Zahlen geschaft. Details nannte das Unternehmen noch nicht. Nur soviel: Bauleistung und Auftragseingang stiegen.

HB DÜSSELDORF. Nicht zuletzt wegen der Übernahme der Ingenieurbau- und der Schlüsselfertigbau-Töchter der insolventen Walter Bau habe Strabag im vergangenen Jahr große Volumenzuwächse verzeichnet, teilte der Kölner Konzern am Dienstag mit. Das Unternehmen gehört zur österreichischen Strabag SE.

Die Bauleistung stieg um 27 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro, der Auslandsanteil stieg von 43 auf 44 Prozent. In Deutschland wäre der Vorjahreswert auch ohne den Zukauf übertroffen worden. Zum Gewinn teilte Strabag mit, es werde ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. 2004 hatte der Konzern einen Verlust vor Steuern von 5 Mill. Euro verbucht.

Der Auftragseingang kletterte 2005 um 6 Prozent auf 4 Mrd. Euro. Hierzu hätten der Straßen- und auch der Hochbau beigetragen. Im Ausland legte der Auftragseingang um 8 Prozent auf 1,91 Mrd. Euro zu, im Inland um 4 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand legte zum Ende des Jahres um 27 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro zu.

Der österreichische Mutterkonzern Strabag SE hatte wesentliche Teile der insolventen Walter Bau übernommen und in die deutsche Tochter eingebracht. Darunter waren die Walter-Heilit Verkehrswegebau mit Sitz in München sowie die Dywidag Bau GmbH und Dywidag Schlüsselfertig- und Ingenieurbau mit insgesamt 2 800 Beschäftigten.

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