Wohnungsbau im Abwärtstrend
Baubetriebe schauen optimistisch in die Zukunft

Dank des ersten Auftragsanstiegs seit 2000 haben sich die Geschäfte am deutschen Bau im April verbessert. Die Betriebe bleiben zudem nach der jahrelangen Krise von einer positiven Trendwende überzeugt.

HB BERLIN. Der NTC-Bauindex kletterte auf 51,0 Punkte nach zuvor 46,9 Punkten, wie das britische Forschungsinstitut NTC am Freitag mitteilte. Damit überwand das Barometer die Wachstumsschwelle von 50 Zählern, unter die es im März und April auch wegen des langen Winters gerutscht war. „Da die Unternehmen mit einem nachhaltigen Aufschwung rechnen, stellten sie im April per saldo so viele neue Mitarbeiter ein wie seit fast sechseinhalb Jahren nicht mehr“, erläuterte NTC.

Am deutlichsten verbesserte sich die Lage am gewerblichen Bau, auch der Tiefbau entwickelte sich erstmals seit 2000 wieder positiv. Dagegen legte der Wohnungsbau nicht zu, die Geschäfte liefen wie schon seit Jahresanfang schlechter.

Vor allem Aufträge der öffentlichen Hand sorgten für die Erholung am Bau insgesamt: Der Indikator für den Auftragseingang kletterte auf 50,7 von 48,6 Punkten. Die Baubetriebe blicken zudem weiter ausgesprochen optimistisch auf ihre Geschäftsaussichten, obwohl dieses Barometer gut einen Punkt auf 61,4 Zähler nachgab. „Deutlich verbessern dürften sich den Befragten zufolge die Nachfrage und die allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Baubranche“, erläuterte NTC. Allerdings machten den Firmen die hohen Energiepreise zu schaffen. Die Preise kletterten so drastisch wie seit Anfang 2005 nicht mehr.

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