Wohnwagenhersteller
Hymer rutscht tiefer in rote Zahlen

Der Konjunkturabschwung zieht Hymer tiefer in die roten Zahlen. Europas größten Wohnwagenhersteller. Nun droht zahlreichen Mitarbeitern der Jobverlust.

HB FRANKFURT. Bei Hymer summierte sich in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 der Vorsteuerverlust auf 14,6 (Vorjahreszeitraum: plus 2,1) Mio. Euro, wie das Unternehmen aus dem oberschwäbischen Bad Waldsee am Mittwoch bekanntgab.

Nach dem ersten Geschäftsquartal (per Ende November) hatte es noch von einem einstelligen Millionenverlust gesprochen. Im Viermonatszeitraum bis Ende Dezember fiel der Umsatz um gut ein Fünftel auf 204 Mio. Euro. Hymer leidet nach eigener Auskunft darunter, dass der Handel auf hohen unverkauften Beständen sitzt und kaum noch Fahrzeuge abnimmt.

Als Konsequenz hatte das Unternehmen, das in Europa zuletzt rund 3200 Mitarbeiter beschäftigte, einen massiven Stellenabbau angekündigt. Nun hieß es, von September bis zum Jahresende habe sich der Konzern von 197 Beschäftigten getrennt. Weitere 105 Arbeitsplätze sollten im Rahmen eines Sozialplans abgebaut werden. Zusätzliche Streichungen seien nicht ausgeschlossen. Für nähere Informationen war Hymer zunächst nicht zu erreichen.

Im Geschäftsjahr 2007/08 hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 870 Mio. Euro (plus fünf Prozent) verbucht und einen Gewinn vor Steuern von 28 Mio. Euro (minus 28 Prozent).

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