Wolfsburger Konzern investiert 400 Millionen Dollar in Ausbau der brasilianischen Fertigung
VW lässt schwere LKW aus Brasilien anrollen

Volkswagen startet von seinem LKW-Werk in Brasilien aus eine neue Verkaufsoffensive mit schweren Nutzfahrzeugen.

RIO DE JANEIRO. „Wir gehen in schnell wachsende Märkte mit preiswerten und robusten Modellen“, kündigt Roberto Cortes an, Chef der brasilianischen LKW-Sparte von Volkswagen. Dafür investiert der Konzern in Modelle und Werke 400 Millionen Dollar bis 2007.

Das Geschäft mit Nutzfahrzeugen von VW in Südamerika unterscheidet sich grundsätzlich vom Angebot des Konzerns in Europa und Deutschland. Hier zu Lande bietet VW nur leichte Transporter an. In Brasilien laufen auch schwere LKWs von den Bändern.

Den Marktanteil von knapp einem Drittel will der Konzern in Brasilien in zwei Jahren auf 35 Prozent steigern. Das entscheidende Wachstumspotenzial sieht Cortes jedoch im Export. In zwei Jahren soll VWN dann in Brasilien 50 000 Fahrzeuge produzieren, davon ein Viertel für andere Länder. Damit würde VWN von Brasilien aus zu einem wichtigen Akteur auf dem internationalen LKW-Markt werden.

VW denkt nicht nur über eine Exportoffensive nach, sondern will auch eigene Fabriken nach dem brasilianischen Modell in anderen lateinamerikanischen Ländern errichten. So werden in Mexiko und im kleinerem Maßstab auch in Kolumbien eigene Fabriken errichtet. Auch in Nahost sucht VWN nach einem Standort, in Bau ist außerdem eine Fabrik in Südafrika.

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