Yen-Stärke
Toyota sucht engere Bindung mit Zulieferern

Die Stärke des Yen belastet die Exporte des japanischen Autobauers Toyota. Darum müssen nun die Kosten gesenkt werden. Sonst droht die Abwanderung der Produktion ins Ausland.
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Blue SpringsAngesichts des anhaltend hohen Yens könnte der japanische Autobauer Toyota die Zusammenarbeit mit seinen Zulieferern vertiefen. Präsident Akio Toyoda sagte am Donnerstag bei der Eröffnung eines neuen Werkes in den USA, die direkte Übernahme von Unternehmen sei unwahrscheinlich. „Darin sind wir schlecht“, sagte er in Blue Springs im Bundesstaat Mississippi. Vielleicht würden jedoch Allianzen gestärkt. Toyota ist in diesem Jahr eine Partnerschaft mit Ford eingegangen. Das neue Werk in Mississippi ist das vierte in den USA. 

Toyota leidet wie andere exportorientierte Unternehmen in Japan unter der Stärke des Yen. Der Chef des Konkurrenten Nissan, Carlos Ghosn, sagte am Donnerstag vor der Japanischen Gesellschaft in New York, einige Firmen könnten gezwungen werden, ihre Produktion ins Ausland zu verlegen. „Es gibt nur eine Sache, die wir brauchen“, sagte er. „Bringt den Wechselkurs in Ordnung.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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