Zahlen für das erste Halbjahr
Daimlers Busgeschäft läuft rund

Das Nutzfahrzeuggeschäft muss Daimler-Chrysler im Moment viel Freude machen. Die Bussparte vermeldete ein ordentliches erstes Halbjahr.

HB STUTTGART. Der Absatz sei um 11 Prozent auf rund 16 900 Einheiten gesteigert worden, teilte Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler am Donnerstag mit. Der Absatz von Komplettbussen habe sich mit 5000 Fahrzeugen auf Vorjahresniveau bewegt, während mit 11 900 Fahrgestellen 18 Prozent mehr verkauft wurden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Während die Zulassungen in Europa, USA und Brasilien stagnierten, seien in Ländern wie Mexiko, Chile, Argentinien und dem Mittleren Osten deutliche Zuwächse zu verzeichnen gewesen. Der Geschäftsbereich Omnibusse habe im ersten Halbjahr 2005 seine Position als Weltmarktführer erfolgreich bestätigt, sagte Renschler. Die Anzahl der Mitarbeiter des Geschäftsbereichs sei weltweit nahezu konstant bei 17 100.

Der Leiter des Daimler-Busgeschäfts, Wolfgang Diez, zeigte sich mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2005 zufrieden. Trotz belastender externer Effekte wie schwierigen Wechselkursbedingungen und steigenden Rohstoffpreisen habe das wirtschaftliche Ergebnis das Vorjahresniveau erreicht. Der Umsatz habe mit 1,7 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau gelegen. „Wir haben rechtzeitig die Weichen gestellt, um uns für das zyklische Geschäft fit zu machen.“

Der westeuropäische Gesamtmarkt für Busse größer als 8 Tonnen habe sich mit 13 200 Einheiten im Berichtszeitraum auf Vorjahresniveau bewegt, sagte Diez. Dabei habe der Geschäftsbereich mit einem Marktanteil von 26 Prozent erneut seine Marktführerschaft in Westeuropa bestätigt. In der NAFTA-Region sei der Absatz im ersten Halbjahr um 17 Prozent auf rund 3 300 Einheiten gesteigert worden. Vor allem der mexikanische Markt habe dazu beigetragen. In Lateinamerika, einem klassischen Fahrgestellmarkt, habe der Geschäftsbereich, der in Brasilien produziert, seinen Absatz deutlich um 30 Prozent gesteigert.

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