Zahlen für das erste Halbjahr
Deutscher Strabag brechen die Aufträge weg

Das Halbjahresergebnis der deutschen Tochter des österreichischen Baukonzerns Strabag fiel sehr durchwachsen aus.

HB DÜSSELDORF. Die Aufträge sind im Inland im ersten Halbjahr um 20 Prozent auf 820 Millionen Euro eingebrochen. Einschließlich des Auslandsgeschäfts sei der Auftragseingang um 13 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro geschrumpft, teilte das zur Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Bauleistung erhöhte sich aber dank mehrerer Großprojekte um 9 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand lag Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent höher bei 2,9 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter sei angesichts der schlechten Marktlage um 740 auf durchschnittlich 9659 geschrumpft, erklärte Strabag.

In den Zahlen für das Halbjahr sind die übernommenen Teile der insolventen Walter Bau noch nicht enthalten. Strabag hatte zuletzt das Stuttgarter Bauunternehmen und Walter-Bau-Tochter Züblin übernommen.

Im Gesamtjahr erwartet die deutsche Strabag einen Anstieg der Bauleistung von etwa zehn Prozent auf 3,7 Milliarden Euro und ein verbessertes operatives Ergebnis. 2004 hatte die Kölner Strabag wegen verlustreicher Hochbauprojekte und Umstrukturierungskosten einen unerwarteten Gewinnrückgang auf 16,5 Millionen Euro verbucht.

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