Zahlen für das erste Quartal
Nike ist nicht zu stoppen

Die Nummer eins bei Sportschuhen, der US-Konzern Nike, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 den Umsatz und Gewinn stärker als erwartet gesteigert. Das heimische Geschäft lief dabei besonders gut.

HB BEAVERTON. Der Umsatz stieg in dem am 31. August beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um acht Prozent auf 3,9 Mrd. Dollar (3,2 Mrd Euro). Dies hat Nike am Montag bekannt gegeben. Der Gewinn erhöhte sich um 32 % auf 432,3 Mill. Dollar oder 1,61 (Vorjahresvergleichszeit:1,21) Dollar je Aktie. Damit hat Nike die Wall-Street-Erwartungen von 1,42 Dollar je Aktie deutlich übertroffen. Die Nike-Aktien legten vorbörslich deutlich um 6,5 % auf 83,59 Dollar zu.

Nike begründete den Anstieg vor allem mit größeren Verkäufen in seinem Heimatmarkt in den USA. Dort konkurriert Nike gegen die Firma Reebok, die der deutsche Konzern Adidas-Salomon übernehmen will. Der Umsatz erhöhte sich in den USA um acht Prozent auf 1,5 Mrd. Dollar. Dabei legte Nike mit Sportschuhen im heimischen Markt um elf Prozent auf eine Milliarde Dollar zu.

Nike steigerte zudem den Europaumsatz um fünf Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar, wobei sich Wechselkursveränderungen mit einem Prozent auswirkten. Dabei gab es bei Schuhen einen Anstieg um drei Prozent auf 685,1 Mill. Dollar. Mit Bekleidung legte Nike um sechs Prozent auf 435,2 Mill. Dollar und mit Sportausrüstungen um 14 % auf 97,2 Mill. Dollar zu. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich in der Region um 34 % auf 330,2 Mill. Dollar Konzernchef William D. Perez hob die starke Produktpalette hervor. Es habe auf weltweiter Basis eine starke Nachfrage gegeben. Perez gab sich optimistisch, dass die Gesellschaft ihre zukünftigen Ziele erreichen könne.

Der Auftragsbestand für Auslieferungen von September bis Januar 2006 erhöhte sich um elf Prozent auf 4,9 Mrd. Dollar. Dabei legte Nike im heimischem Markt um zwölf Prozent, in der Region Europa/Naher Osten/Afrika um vier Prozent, im asiatisch pazifischen Raum um 15 % und in Nord- und Südamerika um 32 % zu.

Nike hatte zum Quartalsende 1,9 (1,3) Mrd. Dollar an liquiden Mitteln und kurzfristigen Investments in der Kasse. Die Gesellschaft hatte in der Berichtszeit 1,832 Mill. eigene Aktien im Wert von 151 Mill. Dollar zurückgekauft. Zu Nike gehören auch die Sportschuh-Tochter Converse, der Luxusschuhhersteller Cole Haan, der Sportartikelausrüster Bauer Nike Hockey sowie andere Sparten.

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