Zahlen für die ersten neun Monate
Teurer Strom verhilft EnBW zu Rekordgewinn

Deutschlands viertgrößter Energieversorger EnBW hat seinen Gewinn in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Ein bessere Ergebnis gab es noch nie.

HB FRANKFURT. Der Überschuss sei in dem Zeitraum von Januar bis September um 167,1 Prozent auf 504,9 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Karlsruhe mit. In den Kerngeschäftsfeldern Strom und Gas steigerte der Versorger seinen Umsatz im zweistelligen Prozentbereich. Beim Strom kletterte der Umsatz um 12,6 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro, beim Gas um 29,4 Prozent auf 1,3 Milliarden.

Eine Prognose für 2005 legte der Konzern zunächst nicht vor.

Einen wesentlichen Beitrag zur operativen Ertragsstärke habe das Kostensenkungsprogramm geleistet, teilte das Unternehmen mit. Bezogen auf das Gesamtjahr seien Maßnahmen mit einer Ergebnisauswirkung von über 800 Millionen Euro umgesetzt worden. Vor allem der Einkauf sei verbessert worden.

Das Vorsteuerergebnis (Ebt) verbesserte EnBW um 78,2 Prozent auf 892,1 Millionen Euro. Der Operating Cashflow sei allerdings in den ersten neun Monaten um 12,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zurückgegangen. „Grund hierfür sind im Wesentlichen Sondereffekte aus nicht fortzuführenden Aktivitäten, die den Operating Cashflow in den ersten neun Monaten 2004 positiv beeinflusst haben“, erklärte der Konzern.

EnBW ist seit über zwei Jahren auf Entschuldungskurs und hatte sich von einer Reihe von Beteiligungen getrennt. Die Nettofinanzschulden reduzierte das Unternehmen in den ersten neun Monaten auf 2,7 Milliarden von 3,9 Milliarden Euro.

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