Zahlen für die ersten neun Monate
Vattenfall profitiert von teurem deutschen Strom

Der teure Strom in Deutschland hat dem schwedischen Staatskonzern Vattenfall zu einem Gewinnsprung verholfen. Denn das meiste Geschäft macht der Versorger mittlerweile abseits der Heimat in Deutschland.

HB STOCKHOLM. Das Betriebsergebnis sei von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 17,5 Milliarden Kronen (1,87 Milliarden Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 91,9 Milliarden Kronen.

„Dabei sind die Verbesserungen in Deutschland sehr, sehr gut ausgefallen“, frohlockte Konzernchef Lars G. Josefsson bei der Vorstellung der Zwischenbilanz in Stockholm. Das Betriebsergebnis in Deutschland erhöhte sich um 39,9 Prozent auf 7,6 Milliarden Kronen und machte damit 43,1 Prozent des Gesamtertrags aus. Der Umsatz stieg um 22,9 Prozent auf 82,4 Milliarden Kronen.

Von den in den ersten neun Monaten erzeugten 23,2 Terawattstunden (TWh) Elektrizität entfielen 46 Prozent auf Deutschland, 32 Prozent auf Polen und nur noch 22 Prozent auf den skandinavischen Stammmarkt.

Zu der Gewinnsteigerung im Gesamtkonzern hätten auch die vermehrte Erzeugung von Strom aus Wasserkraft in Schweden sowie erfolgreiche finanzielle Transaktionen beigetragen, hieß es weiter. Der staatliche schwedische Energiekonzern hat seine hohen Gewinne trotz einer einmaligen Dividendenausschüttung an die Staatskasse in Höhe von fast 6 Milliarden Kronen erzielt.

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