Zahlen fürs dritte Quartal
AEG-Mutter Electrolux schwächelt

Der schwedische Hausgeräte-Konzern Electrolux hat im dritten Quartal hohe Sonderkosten verbucht und rechnet angesichts höherer Materialkosten 2005 mit weniger Gewinn.

dpa-afx STOCKHOLM. Der operative Quartalsgewinn brach um 29,8 Prozent auf 781 Mill. schwedische Kronen (81,87 Mill. Euro) ein, wie das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mitteilte. Ohne Sonderposten sei der operative Gewinn dagegen um 22,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Kronen gestiegen. Außergewöhnliche Belastungen etwa für Umstrukturierungen hätten die Bilanz mit 922 Mill. Kronen belastet.

Der Vorsteuergewinn sei um 43 Prozent auf 546 Mill. Kronen zurückgegangen. Damit lag Electrolux gleichwohl über den Erwartungen der Analysten. Vor Sonderposten stieg der Vorsteuergewinn um 18,3 Prozent auf 1,468 Mrd. Kronen. Der Umsatz kletterte um 8,5 Prozent auf 32,1 Mrd. Kronen.

Der operative Gewinn für das laufende Jahr - ohne Sonderposten - werde leicht unter dem des Vorjahres ausfallen, teilte Electrolux weiter mit. Die Nachfrage werde zwar sowohl in Europa als den USA etwas zulegen. Doch höhere Kosten für Materialien und Komponenten dürften sich belastend auswirken.

Der Electrolux-Konkurrenz will massiv westeuropäische Produktionsstätten in Niedriglohnländer verlagern. Dagegen haben unter anderem AEG-Beschäftigte in Nürnberg gestreikt.

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