Zahlen fürs dritte Quartal
Amgen sieht sich im Plan

Der weltgrößte Biotechnologie-Konzern Amgen hat im dritten Quartal seinen Gewinn dank der Verkäufe seines Umsatzbringers Aranesp gesteigert.

dpa-afx THOUSAND OAKS. Auf bereinigter Basis sei der Überschuss von 839 Mill. auf 1,1 Mrd. Dollar gestiegen, teilte Amgen am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Je Aktie betrage der Gewinn 85 (Vorjahr: 64) Cent. Von First Call befragte Analysten hatten im Schnitt mit 83 Cent gerechnet.

Einschließlich der Akquisitionskosten für Immunex und Tularik belief sich der Überschuss auf 967 (236) Mill. Dollar oder 77 (18) Cent je Aktie. Den Umsatz steigerte Amgen von 2,71 auf 3,15 Mrd. Dollar. Hier sah die Analystenprognose 3,26 Mrd. Dollar vor.

Für das Gesamtjahr bestätigte Amgen seine zuletzt angehobene Prognose. Das Unternehmen erwartet einen bereinigten Gewinn je Aktie in der Spanne von 3,10 bis 3,20 Dollar. Der Umsatz soll um 15 bis 20 Prozent wachsen.

Mit dem Mittel Aranesp gegen Blutarmut setzte der Konzern im dritten Quartal 840 Mill. Dollar und damit 38 Prozent mehr um als im Jahr zuvor. Hingegen hatte Johnson & Johnson am Vortag mit dem Konkurrenzmittel Procrit einen Umsatzrückgang gemeldet.

Mit Epogen, das nach der Krebstherapie die Bildung von roten Blutkörperchen fördern soll und das in der Radsportszene als Dopingmittel Epo bekannt ist, verbuchte Amgen allerdings einen Umsatzrückgang. Wegen zurückgehender Lagerbestände und einer sich abschwächenden Nachfrage seien die Erlöse hier um 12 Prozent auf 599 Mill. Dollar gefallen. Zum Teil sie dies auch auf den verstärkten Einsatz von Aranesp in den Dialyse-Kliniken zurückzuführen, hieß es.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%