Zahlen fürs dritte Quartal
Biogen leidet unter Medikamentenskandal

Die US-Biotechnologiefirma Biogen hat im dritten Quartal weniger verdient. Grund waren Fusionskosten, Abfindungszahlungen und ein Medikamentenskandal.

HB LOS ANGELES. In den abgelaufenen drei Monaten sei ein Nettogewinn von 27,2 Millionen Dollar oder 8 Cent je Aktie erzielt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Im dritten Quartal des Vorjahres war ein Gewinn von 36,8 Millionen Dollar ausgewiesen worden.

Ohne Sonderbelastungen in Höhe von 136 Millionen Dollar verdiente Biogen nach den vorgelegten Zahlen 36 Cent je Dividendenpapier. Auf dieser Basis hatten Analysten durchschnittlich 43 Cent je Aktie vorausgesagt.

Das neue Multiple-Sklerose-Medikaments Tysabri hatte der Konzern im Februar wenige Monate nach der Markteinführung nach einem Todesfall wieder zurückgezogen.

Der Umsatz sei, getrieben von dem älteren MS-Mittel Avonex, um 10 Prozent auf 543 Millionen Dollar gestiegen. Die Avonex-Erlöse allein seien um 8 Prozent auf 375 Millionen Dollar gewachsen.

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